Ecopell

Ecopell Leder

Nappaleder ist ein beliebter und geschätzter Werkstoff. Doch nur ein Leder kann jeden Gebrauchsgegenstand zu einem unverwechselbaren Unikat machen: Nappaleder von ecopell.
Seine dezent edle Optik, seine angenehme Griffigkeit und sein herb-frischer Duft sind das Ergebnis eines Herstellungsprozesses, der traditionelles Gerberhandwerk mit modernen technischen Verfahren verbindet. Mit großer Sorgfalt wählen wir die Zutaten für ecopell aus. Ausschließlich pflanzliche Gerbstoffe und schwermetallfreie Farben kommen zu Einsatz. Auf alles, was der Gesundheit oder der Umwelt schadet, verzichten wir.
Was auch immer aus diesem pflanzengegerbten Leder gefertigt wird, bekommt durch Licht, Zeit und Berührung eine natürliche Patina.

Die Lederrichtlinien

der ecopell GmbH gelten als die konsequentesten für weiche, pflanzlich gegerbte Leder mit den niedrigsten Schadstoffwerten ….und das weltweit.

Abwasserreinigung

Eine Gerberei mit eigener Vorkläranlage und danach Einleitung in die kommunale Kläranlage, gewährleistet die sauberste Abwasserreinigung.

Anlieferung der Rohhäute

Transportwege zwischen Gerberei und den Schlachthöfen innerhalb eines 500 Km Radius. Konservierung: mit Eiswürfeln. Gesalzene Häute nur in Ausnahmefällen. Ansonsten keine Zulassung von chemischen Konservierungsmitteln und Pestiziden.

Herkunft der Häute

Nur von europäischen Nutztieren zur Fleisch- bzw. Milchhaltung wie Rinder, Schafe, Ziegen, Hirsch, Elch, Wasserbüffel, Schwein. Keine geschützten Tierarten z.B. Reptilien und andere Exoten. Zugelassene chromfreie Hauptgerbarten Rein pflanzlich (Grubengerbung ohne synthetische Vorgerbung); Vorgerbung synthetisch – Nachgerbung pflanzlich *, außerdem Alaun- (Kalium – Aluminium – Sulfat) und Sämischgerbung (Fischtrangerbung) *Gerbstoffe aus nachwachsenden Früchten, die erntbar sind – vorzugsweise: Tara, Valonea, Myrobalan, Gambier, Sumach, Rhabarberwurzel

Herkunft der Gerbstoffe

Gerbstoffe aus nicht erntbaren Pflanzenteilen oder aus Plantagenanbau dürfen nur *bedingt eingesetzt werden. Keine Verwendung von Gerbstoffen aus Raubbau. Das betrifft auch die weltweit am meisten eingesetzten Gerbstoffe: *Mimosa (nur Rinde, Plantagenanbau), Quebrach (ganzer Baum wird gefällt, muss mind. 50 Jahre alt werden). Akzeptiert werden die seltener eingesetzten heimische Gerbstoffe aus Kastanie (Baum) und Eiche (Rinde). Sie sind Abfallprodukte der heimischen Holzwirtschaft ecopell verwendet ausschließlich Tara, Valonea, Mimosa und Rhabarber.

Die Hautverträglichkeit

Muss von einem neutralen Institut an mind. 30 Probanden vorab durchgeführt werden und ohne Hautirritationen abgeschlossen werden.
* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten